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Unterstützung

 

 Gaslighting-Opfer wissen lange Zeit nicht, was eigentlich genau mit ihnen passiert. In dem Moment, in dem sie die Ausweglosigkeit ihrer Situation erkennen, sind sie bereits destabilisiert und damit empfänglich den Fehler auch weiter bei sich selbst zu suchen.

 

In erster Linie braucht das Opfer allerdings Schutz und Raum, um stabil zu werden. Am wichtigsten ist es für das Opfer, Gewissheit darüber zu erlangen, dass es wirklich Opfer ist und nicht mehr fürchten muss zum Täter stilisiert zu werden. Da es diese Gewissheit nicht, wie es aus Sicht des Opfers scheinbar am einfachsten wäre, vom Täter selbst bekommt, und die juristische Aufarbeitung Monate bis Jahre dauert, muss es sich diese Gewissheit und den Schutzraum in einem ersten Schritt durch ein aufgeklärtes Umfeld oder eine Hilfsstelle bekommen.

 

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kriegen Opfer psychischen Missbrauchs im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes keine finanzielle Unterstützung, da der Anspruch nur im Falle einer körperlichen Gewalttat geltend gemacht werden kann. Die Opfer psychischer Gewalt sind massiv beeinträchtigt ihr Leben wie gewohnt weiterzuführen. Daher wäre es wünschenswert wenn sich mittelfristig Wege finden ließen, sie ebenfalls als „echte“ Opfer anzuerkennen.

 

Hilfe und Beratung finden Opfer unter anderem:

 

bei der Opferhilfe der Polizei

 

beim Weißen Ring

 

bei der Telefonseelsorge

 

 beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen